VfH - Rhein-Main-Taunus

Ausgelastete Hunde sind zufriedene Hunde

Allgemeines

Möchten Sie Ihren Hund, sein Verhalten, seine Instinkte & Triebe ein bisschen besser kennen lernen?

Möchten Sie erfahren, warum und wie Ihr Hund auf Ihre Gestik, Mimik & Körpersprache, sprich auf Ihr Verhalten reagiert und warum?

Möchten Sie es versuchen, Ihren Hund noch besser und enger an sich zu binden?

Hunde sind keine Maschinen, die per Knopfdruck funktionieren. Der best ausgebildete Hund hat "seinen Tag" und präsentiert sein Ungehorsam - meist dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Egal, ob Ihr Hund klein, groß, noch Welpe, oder schon Junghund, halb erzogen oder schon "geprüft", ob ängstlich, aggressiv, faul oder agil ist. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie etwas - auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist - verändern möchten, dann sind Sie bei uns richtig.

All unsere Angebote finden nicht in Form von festen Kursen sondern als laufendes Programm statt. Das heißt für Sie, dass Sie jederzeit bei uns mit der Aus- oder Weiterbildung Ihres Hundes beginnen können. Alle Angebote finden über das ganze Jahr statt, lediglich Agility macht Winterpause um den Platz zu schonen. Die genauen Termine sind abhängig von der Witterung  und werden hier veröffentlicht.

 

Hunde & Erziehung

Hund ist nicht gleich Hund. Damit Sie mit Ihrem Hund später nicht überfordert sind, ist für ein harmonisches Zusammenleben die richtige Wahl von enormer Wichtigkeit. Anfänger sollten sich definitiv nicht z.B. einen Kangal als Ersthund anschaffen, und wenn man selber nicht wirklich der sportliche Typ ist, wäre ein Husky auch die falsche Wahl.
Erziehung bedeutet nicht nur SITZ und PLATZ. Erziehung soll ein komplettes Bild erzeugen:

Übereinstimmung in der Beziehung zwischen Mensch & Hund, Einwandfreies Benehmen gegenüber Kindern & Menschen, und vorbildliches Benehmen gegenüber Artgenossen und anderen Tieren.

Klare Verhältnisse schaffen Respekt & Vertrauen, so dass sich der Hund auch ganz klar führen lässt

Und es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen den falschen Hund (weil er vielleicht so süß ist, aus Mitleid oder Unwissenheit der rassespezifischen Bedürfnisse) für sich auswählen.

Tatsache ist, dass Jagdhunde jagen, weil man sie dafür schließlich gezüchtet hat.

Tatsache ist, dass ein Dobermann bzw. Rottweiler potentielle Wachhunde sind, und ich als Chef „stark“ genug sein muss, um meinem Hunde-Freund die Grenzen aufzuzeigen.

Tatsache ist, dass Herdenschutzhunde selbständig arbeitende und selbstbewusste Hunde aus dem Gebirge sind, die, die ihm anvertraute Herde gegen Mensch & Tier verteidigen, und die vielleicht irgendwann aus Langeweile den Ehemann nicht mehr ins Haus lassen, weil sie für sich beschlossen haben, dass Frauchen vollkommen ausreicht.

Tatsache ist, dass Hütehunde, die eigentlich Hüten möchten, mit dem Balli-Werfen beim Gassi nicht wirklich ausgelastet werden können.

Wie viele Jagdhunde haben die Bewegungsfreiheit von 7 m – so lang ist die Flexi -Leine– für ihr Leben lang? Von Welpe an, an der Leine gehalten, mit dem Hund nie was gearbeitet, dann muss man sich nicht wundern, oder?

Wie viel Dominanz- bzw. Angst-Aggressivität wird i.d.R. herangezogen! Ihr Hund will geführt werden. Er will nicht Ihre Verantwortung übernehmen – Sie sollen der Chef sein, nicht er.

Die Erkenntnis: Es ist halt so!“ sollten Sie nicht akzeptieren. Durch gezieltes Arbeiten kann einiges verändert werden. Ein Jagdhund wird zwar immer noch jagen, aber durch den Aufbau einer engeren Bindung zum Hundeführer kann der Jagdtrieb zumindest gehemmt werden. Aggressionen – ob aus Dominanz oder aus Angst – können nicht, sondern müssen im Training behandelt werden, und in sehr vielen Fällen liegen die Ursachen im fehlenden Grundgehorsam und fehlenden Respekt & Vertrauen dem Besitzer gegenüber. Anstatt einen Tennisarm zu bekommen, kann man den Hund Kopfarbeit leisten lassen, um ihn auszulasten.

Ein gehorsamer Hund ist ein „freier“ Hund!

Ein ausgelasteter Hund ist ein zufriedener Hund!

 

Erfahrungsaustausch

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist auch die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit anderen Hundehaltern. "Ich habe das Problem, dass ..." oder "Mein Hund macht dieses oder jenes (nicht), was ich will.": Das lässt sich wunderbar im Kreise anderer aufmerksamer und engagierter Hundehalter besprechen. Und man bekommt im Gespräch auch die Blickrichtung von anderen, die eröffnet bisweilen ganz neue Sichtweisen.

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