VfH - Rhein-Main-Taunus

Ausgelastete Hunde sind zufriedene Hunde

Mantrailing für Familienhunde

Artgerechte Beschäftigung für unseren Hund

Mantrailing ist eine Form der Nasenarbeit, die in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Ursprünglich stammt sie aus der klassischen Polizeihundearbeit und der modernen Rettungshundearbeit, in der der Bereich Mantrailing vor über zehn Jahren aufgenommen wurde. Bei der Polizei wurde lange Zeit nicht mit Mantrailern gearbeitet. Erst seit wenigen Jahren, werden neue Staffeln bei der Polizei aufgebaut.. Beim Mantrailing für den Familienhund sucht der Hund einen versteckten Menschen, dessen Geruch er präsentiert bekommt. Die Personensuche, die wie oben beschrieben einen ernsten Hintergrund hat, ist gleichzeitig eine wunderbare Beschäftigung für Hund und Halter/in.

Ob im Wald, auf dem Feld, im Wohngebiet oder in Stadtparks – überall ist diese Form der Nasenarbeit mit fast jedem Hund, egal welchen Alters, möglich. Richtig erlernt ist Mantrailing ein wundervolles Hobby an der Leine und perfekt geeignet zum Ausgleich des Alltags oder zur Kanalisierung vorhandener Jagdleidenschaften. Es fördert die Mensch-Hund-Beziehung, da man lernt seinen Hund zu lesen und der Hund lernt mit seinem Hundeführer zusammen zu arbeiten.

Riechen können alle Hunde. Daher ist es für Hunde jeder Rasse geeignet. Sicherlich gibt es Hunderassen, denen diese Arbeit mehr in die Wiege gelegt wurde, als anderen, letzten Endes ist es aber der Spaß, der zählt.
 

Die Hunde lernen bei dieser Form der Nasenarbeit, anhand eines spezifischen Geruchträgers (z.B. Schal, Handschuh) einer bestimmten Person, die Spur speziell dieser Person aufzunehmen und diese zu finden. Die so genannten Trails (=Geruchsspur) können durch Wälder, Parks, Wohnsiedlungen oder sogar durch den Stadtbereich verlaufen

Die so genannten Trails (=Geruchsspur) können durch Wälder, Parks, Wohnsiedlungen oder sogar durch den Stadtbereich verlaufen.

  
Der Hund wird dabei immer an der Leine von seinem Besitzer geführt. Fremde Personen, Freunde oder Familie dienen als Versteckperson. Für Mantrailing-Fans vielleicht selbstverständlich, aber Sie glauben nicht, wie häufig Interessierte irritiert sind,  dass die Hunde nicht abgeleint werden.

Der Hund orientiert sich beim Mantrailing an dem spezifischen Geruch des Menschen. Dieser verliert permanent Geruchspartikel. Die Partikel sind so individuell wie ein Fingerabdruck. Dadurch ist es für den Hund möglich, aus den vielen Gerüchen, die er in seiner Umwelt wahrnimmt, diesen einen, speziellen Geruch herauszufiltern. Faszinierend.

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